Geschichte

Seit 40 Jahren ist das Puppomobil als Präventionsansatz für nachhaltige Verkehrserziehung für Schulen unterwegs.
Und bereits in den Anfängen hat das damalige Bundesministerium für Unterricht und Kunst diese Präventionsmaßnahme als Ergänzung zum Lehrplan der Grundstufe gutgeheißen und empfohlen.
Bis heute schreibt das Puppomobil Geschichte.


1978

1978 Geburt des Puppomobils

Die Anzahl der verunfallten Kinder im Straßenverkehr veranlasste im Jahre 1978 den damaligen ARBÖ-Generalsekretär Otto Effenberger und den damaligen ARBÖ-Pressechef Fritz Riha gemeinsam mit Mag. Arminio Rothstein - bekannt als Clown Habakuk - und seinem Theater Arlequin ein Puppentheater zu gründen, das die erschreckenden Zahlen senken soll. Das Puppomobil war geboren.

1978 - 2012

Mag. Arminio Rothstein entwickelt das künstlerische Konzept in Abstimmung mit dem ARBÖ. Viele Gefahren im Straßenverkehr werden ohne erhobenen Zeigefinger in Form eines Puppenspiels mit Bühne aufgezeigt und vom Theater Arlequin umgesetzt. Der Kasperl spielt für Sicherheit! Nach dem Tod von Arminio Rothstein übernimmt seine Frau Christine Rothstein die Verantwortung des Puppomobils.

2012

2012 bis heute

Christine Rothstein entwickelt das neue künstlerische Konzept nach Vorgaben von Mag. Joachim Rauch von der AUVA. Das neue Stück konzentriert sich auf das sichere Überqueren der Straße, da hier die meisten Unfälle bei 6- bis 8-Jährigen passieren. Die Umsetzungs-Methodik setzt auf Bewährtes: das sichere Überqueren der Straße wird ohne erhobenen Zeigefinger in Form eines Puppenspiels mit Bühne aufgezeigt und vom Theater Arlequin umgesetzt. Der Kasperl spielt für Sicherheit! Vor der Bühne agiert ein Moderator als Pannenfahrer. Er ist Mittler zwischen den Kindern und den Puppen auf der Puppenbühne. Der Wirkungsgrad der Präventionsmaßnahme wird durch Vor- und Nachbereitung erhöht.